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carolin_volz

Endgegner Fensterplanung

vor 5 Jahren

Liebe Community,


wir sind kurz vorm Bauantrag, Vieles, das ihr hier sehen könnt, sind unsere eigenen Planungen, aber bei der Fensteranordnung kommen wir an unsere Grenzen ☹ Uns fehlen die Ideen, wie das Ganze mit einem aktuell asymmetrisch geplantem Dach aussehen könnte, sodass es aber gleichzeitig innen praktisch ist. Die Asymmetrie kommt daher, dass bergseits eine Traufhöhe von 4,80m und talseits (nach Süden) von 6m erlaubt ist. Die Dachneigung muss laut Bebauungsplan zwischen 20 und 30 Grad sein.


Im Folgenden stelle ich mal die Bilder des Grundrisses und die Außenansichten ein. Dabei geht es uns nicht so sehr um die Glasfront im Süden, die wir uns sehr wünschen, sondern um die Fenster der Einliegerwohnung (die vorerst Büro wird), des HWR/Technikraums im EG und die Zimmer im OG.


Noch ein paar Anmerkungen zu den Räumen:

· Badezimmer und Schlafzimmer sollen getauscht werden

· Im OG-Flur wäre ein Sitzfenster toll

· Die Einliegerwohnung braucht keine Balkontüre wie im Plan

· Generell sind wir kritisch mit den bodentiefen Fenstern im Elternbereich sowie in den Kinderzimmern (Zimmer I, II und III). Denn man muss hier ja genug Stellfläche für Schrank, Schreibtisch, Bett etc. haben.


Wir freuen uns riesig über Vorschläge, da wir als Laien gerade an unsere Grenzen stoßen und unsicher sind. Und solltet ihr ansonsten noch offensichtliche Fehler sehen oder Verbesserungsvorschläge haben, sind wir auch dafür dankbar!




Ansicht West

Ansicht Nord

Ansicht Ost


Ansicht Süd



Kommentare (7)

  • vor 4 Jahren

    Meine Vorschläge: ich würde bei der Einliegerwohung schon eine Balkontür machen und - falls das WC neben der Einliegerwohnung zur Einliegerwohung gehört - dann fehlt im Parterre eine Toilette? Die Idee mit der Einliegerwohung finde ich toll - kann man entweder als Büro nützen oder später dann mal - wenn man die Stiege nicht mehr hochkommt - als Elternschlafzimmer ;-) .

    Ich habe jetzt schon von vielen älteren Menschen die Klage gehört, dass sie - als die Kinder noch in Planung oder noch klein waren - das Haus viel zu groß gebaut haben. Wenn die Kinder ausziehen, was macht ihr dann mit den 3 Zimmern? Wir haben derzeit nur 1 zu viel und das wird mal das Zimmer der 24 Stunden Pflege ;-) . Bekannte von uns haben ihr Haus (auch 3 Kinder) so geplant, dass nach dem Auszug die 3 - relativ kleinen Kinderzimmer - zu einem großen Raum vereint werden können und die Eltern dann ihr - derzeit auch sehr kleines Schlafzimmer in das große 3er Zimmer verlegen. Diesen Plan habe ich sehr klug gefunden. Unsere Kinder waren erst in der Pubertät mehr in ihren Zimmern (und da hat das Bett und ein Scheibtisch gereicht) ;-) und dann waren sie eh nur mehr zum Schlafen zuhause, bevor sie ganz ausgezogen sind. Wäre ev. eine Überlegung wert.

    Viel Erfolg beim Bauen!

    Caro hat Petra Preimesberger gedankt
  • PRO
    vor 4 Jahren
    Zuletzt geändert: vor 4 Jahren

    Licht und Stille sind Luxusgüter. Belassen Sie so viele große Öffnungen wie es nur irgendwie geht. Vor den Fenstern lässt sich auch ein Schreibtisch stellen, wenn für den Krams darunter ein eigener Platz gefunden wird und mögliche Kabel sauber zusammengefasst werden. Achten Sie auch darauf, daß Fensterbrüstungen nicht höher als vorgeschrieben sitzen. Zu schnell fühlt es sich wie im Kellerraum an, wenn nur der Blick in den Himmel, nicht aber zum Horizont möglich ist.

    Und überlegen Sie nicht, was mal in 10 Jahren und mehr sein könnte. Wir wussten vor drei Jahren nicht einmal, daß wir heute hier sind, wo wir sind, und daß all das in der zwischenzeit passiert ist, was passierte. Warum belasten wir uns mit Szenarien, die in 10 Jahren passieren könnten, selbst wenn wir wissen, daß es sicherlich ganz anders kommt? Halten Sie sich gerne Optionen offen, aber vermeiden Sie es, dafür Pläne zu machen. Planen Sie für die Gegenwart, bevor Sie dasitzen und auf die Zukunft warten müssen, damit Ihr Zuhause auch zu Ihnen passt.

    Die Asymmetrie des Daches stört die symmetrie der Fenster in keinster Weise. Wenn ein Südwester oder eine Schirmmütze in den Nacken gezogen wird, geht der Mensch darunter noch immer Aufrecht. Lediglich der Schutz ist einsetig tiefer gezogen. Ähnlich können Sie Ihr Haus betrachten.

    Caro hat Raumagentur ArteFakt gedankt
  • vor 4 Jahren

    Es ist ein schöner Plan und die fehlende Symmetrie der Fenster außen….ist eben so. Wenn von außen ein Baum oder Sträucher wachsen, fällt das gar nicht so auf. Auch sieht ein Betrachter ja immer nur eine Seite. Es ist einfach wichtiger, wie man die Fenster von innen wahr nimmt oder braucht.

    Caro hat lili777888 gedankt
  • vor 4 Jahren

    Im OG das Badezimmer und Schlafzimmer zu tauschen wird gar nicht so einfach gehen, denke ich…

    Caro hat lili777888 gedankt
  • vor 4 Jahren

    Küche: ist so geplant, wie viele es sich jetzt wünschen. Cool. Das Wohnzimmer ist auch etwas separat, sodass man das Chaos in der Küche vielleicht doch verdrängen könnte. Wenn man aber flexibel sein möchte, falls man Küche und Essen doch mal tauschen möchte, dann sollte im Küchenblock kein Wasseranschluss sein. Oder man überlegt jetzt schon, ob eine Wand zwischen Wohnen und Küche mit Essen später eingezogen werden könnte und von wo bis wo sie gehen könnte. So haben wir das und es ist praktisch. Im Wohnzimmer vermisse ich die Küche nicht…

    Caro hat lili777888 gedankt
  • vor 4 Jahren

    Vielen lieben Dank für all die Anregungen!

    Die Kinderzimmer verbinden zu können, ist eine gute Idee, wie man später drei leere Zimmer vermeidet, wenn die Kids weg sind.


    Der Gedankenanstoß, dass man das Haus nicht für die Zukunft sondern fürs Jetzt planen soll, ist so wichtig, Danke. Ich erinnere mich bei vielen aktuellen Überlegungen daran. Irgendwie gilt es bei dem Thema einen Kompromiss zu finden - wie bei vielem.


    Das Chaos in der Küche ist tatsächlich ein Punkt, den wir auch bedenken, allerdings spielt die Küche eine so zentrale Rolle in unserer jetzigen Wohnung, dass wir nicht immer am Essplatz vorbeilaufen möchten, um in der Küche anzukommen. Den Durchgang zum HWR erreichen wir durch eine in der Küchenrückwand versteckte Tür unter der Treppe durch in den HWR. Dort soll dann ein zweiter Kühlschrank etc. sein.


    Im OG werden Schlafzimmer und Bad nun doch nicht getauscht, da man durch die Leitungen im EG eine dickere Wand brauchen würde und somit Wohnfläche verliert.


    Wir sind immer noch mitten in den Planungen, die einen so viel Hirnschmalz kosten, weshalb ich auch im Namen meines Partners DANKE für alle Gedankenanstöße sage! So wertvoll!