Schall mindern durch Akustikpaneel?
vor 9 Jahren
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Kommentare (27)
- vor 9 Jahren
- vor 9 Jahren
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Feedback: Familienleben im offenen Grundriss (Vorteile/Nachteile)
Kommentare (19)Offene Wohn & Essbereiche sind klasse für Feiern und sehen super aus. Mit kleinen Kindern praktisch, da man diese sowieso nicht wirklich alleine in ihrem Zimmer spielen lassen kann, schicke Körbe, Kisten o.ä. für Lego-Stofftier-Spielzeug können schon kleine Kinder aus und einräumen. Kinderzimmer sollte dann Schallgeschützt sein, damit Abends & Nachts nicht durch TV oder Besuch der SChlaf gestört ist. Schulkinder 6-12 wird man aufgrund des Lärmpegels öfters verscheuchen wollen - oder man findet sich damit ab, dass die Lieben Kleinen samt der Freunde den offenen Wohnbereich sehr gerne großzügig für sich nutzen. Über sehr klare Regeln, Toleranz, Gehörschutzstöpsel und die Bereitschaft, sich als Eltern ins Arbeits-Oder Schlafzimmer zurückzuziehen, sollte man nachdenken. Teenager werden den Bereich nur in Abwesenheit der Eltern nutzen - deren Zimmer sollten also ausreichend groß sein, damit auch mal Freunde empfangen werden können. Auch hier sollte man bei den Türen auf ausreichenden Schallschutz achten - die Peinlichkeitsschwellen sind oft niedrig. - Fazit: wenn man nicht gerade in einem Palast wohnt in dem Platz keine Rolle spielt sollte man sich diese offenen Grundrisse gut überlegen....mehrDer kahle Flur ;)
Kommentare (27)@ .. liebe Frau Gutberlet, wenn ich alleine entscheiden könnte wären die letzten 2 punkte schon abgearbeitet ;)) gestern waren freunde da und die sache mit der lampe geht jetzt wohl doch klar !! die sofabeine habe ich schon im kopf ( ich schrieb es an anderer Houzzstelle ) doch das dauert noch und so lange müssen die decken eben das fragwürdige "verdecken" ;) @ .. hallo Anke, vielen dank für ihr von anfang an dabeisein und JA .. es geht mit allem aufwärts, so arg es vor einem halben jahr war ( wie die zeit vergeht ) hat Mary große schritte gemacht und ist um vieles positiver gestimmt, was mich wieder froh macht und sehr beflügelt ;) jetzt freuen wir uns auf eine gemütliche vorweihnachtszeit und schicken ihnen allen unsere guten gedanken - ohne die top ratschläge von euch wären wir hier noch nicht so weit und ich hätte total kopflos das handtuch geschmissen. also DANKE und immer wieder ... .. hier habe ich eine vorher nachher collage für HOUZZ gemacht, das resultat ist wirklich verblüffend nicht wahr. ganz ganz herzliche grüße von Barbara...mehrBüroräume sind extrem hellhörig
Kommentare (6)Hallo Bettina, so wie sich das liest liegen zwei unterschiedliche Probleme vor. Zunächst habt Ihr ein Problem mit der Akustik. Schmale, hohe Räume neigen besonders dazu den Schall zu reflektieren. Wie die Redner zuvor beschrieben haben, können Absorber hier Abhilfe schaffen. Im Wesentlichen geht es darum weiche Flächen, z.B. können das Teppiche, Vorhänge, etc. ein zu bauen, die wie Schallbremsen wirken. Das Problem mit der Akustik, kann damit angegangen werden. Aber Du beschreibst auch, dass Schall aus anderen Räumen übertragen wird. Dafür sind die oben genannten Dinge nutzlos. Man kann Trockenbauwände sehr gut zum Schallschutz nutzen. Es gibt dort diverse Konstruktionen, je nach dem ob Sie ein- oder zweilagig Beplankung sind, welcher Abstand zwischen den Platten liegt, ob der Hohlraum mit Mineralwolle gefüllt ist oder nicht ergeben sich andere Eigenschaften. Das Problem ist, durch einfaches Anschauen lässt sich das nicht ermitteln. Große Fehler können auch gemacht werden bei den Schallnebenwegen. Oft wird der Schall dann über die flankierende Bauteile, Decke, Wand, Boden, übertragen. Was sich leider auch oft findet ist, dass die Beplankung der Trockenbauwände mit der abgehangen Decke enden. Kann ein Mangel vorliege? Das kann er, zumindest im Bezug auf den Schallschutz. Ich würde einen Sachverständigen für Schall- und Wärmeschutz hinzuziehen. Die findest Du auf den Seiten der Architekten- und Ingenieurkammern. Gruß Michael Koch-Kohlstadt...mehrSchallschutz Wohnzimmer Mietwohnung
Kommentare (4)Bei Schall unterscheiden wir zwei Arten. Den Körperschall, der durch Materialien weitergetragen wird, und den Raumschall, der durch die Luft übertragen wird. Wenn die Decken (und Böden) des Hauses keine Trennung zwischen den Wohnungen haben, wird der Körperschall kaum zu minimieren sein. Aber gehen wir mal davon aus, daß es tatsächlich primär an den dünnen Wänden liegt. Hilfen gegen ungewollte Geräusche sind Gewicht und unterschiedliche Materialien. Gewicht bedeutet, daß das Bauteil (die Wand) keine Eigenschwingungen mehr hat, so daß auftreffender Schall einfach nicht mehr weitertransportiert wird. Unterschiedliche Materialien bedeutet, daß der eine Werkstoff zB. hohe Frequenzen "schluckt", und der andere Werkstoff eher die tiefen Frequenzen. Je mehr Frequenzen absorbiert werden, umso geringer die übertragende Schallmenge. Recht einfach und auch Reversibel ist eine vorgebaute Gipskartonwand. Dazu wird ein Fachwerk aus Metallprofilen vor die betreffende Wand gestellt. Dabei ist darauf zu achten, daß der äußere Rahmen mit einem Dämmstreifen von den angrenzenden Flächen (Boden, Wände Decke) entkoppelt ist. An der Wand zum Nachbarn darf nichts fixiert werden. In die Zwischenräume wird Dämmwolle eingelegt, und dann wird die Unterkonstruktion mindestens 2x mit Gipskartonplatten belegt, was mindestens 2,5 cm Gips bedeutet. Jetzt haben Sie mehrere Materialien mit einem einigermaßen guten Gewicht vor die Wand gestellt. Vorteil: es ist recht einfach zu realisieren und ist reversibel Nachteil: es mildert den Schall definitiv, eliminiert ihn aber sicherlich nicht gänzlich. Denn die neue Wand steht auf dem Estrich, und dieser hat wohlmöglich Kontakt zur Nachbarwand, was weiterhin bestimmte Mengen an bestimmten Frequenzen durchlässt. Natürlich kann man auch eine Schrankwand vor die Wand stellen, doch zwischen all den Materialien einer Schrankwand sind immer wieder Luftgefüllte Flächen, die den Schall ungehindert durchkommen lassen. Und eine dünne Holztür ist nicht wirklich eine Vielfalt an Material und schon gar kein Gewicht, was zur Schallminimierung beitragen würde. Akustikpaneele helfen nur etwas, wenn der Nachbar sie auf die Wand bringt. Dort wo der Schall entsteht, wird dieser durch die Paneele zunächst gebrochen (durch die recht feinen Rillen) und zusätzlich gedämpft (durch den Filz). Die Rillen passiert der Schall dann ungehindert, da er ja nicht seitlich auf die Rillen trifft. Muss der Schall erst durch die dünne Wand, wird der dünne Filz nicht merklich für eine Schallminderung sorgen. zu den Kosten: der qm Trockenbauwand, einseitig 2-lagig beplankt inkl. Dämmung und tapezierfähiger Oberfläche (Q2) sollte sich je nach Anbieter und Region von einem Trockenbauer für ca. 60-90€ (brutto) realisieren lassen. DIY würde es günstiger sein....mehr- vor 9 Jahren
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- vor 7 JahrenZuletzt geändert: vor 7 Jahren
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